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Aktenvernichter Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2019

aktenvernichter test

Hier finden Sie den besten Aktenvernichter für Ihre Bedürfnisse!

Die Sicherheit der Daten hat heutzutage einen ganz besonders hohen Wert. Vor allem das Internet macht es Kriminellen einfach von außerhalb auf digitale Konten der unterschiedlichsten Art, zuzugreifen. Vor allem deswegen ist es wichtig, die Sicherheit der Daten nie zu vergessen und sich nicht ausschließlich auf die digitalen Möglichkeiten zu konzentrieren. Nicht nur durch Hacken kann auf private Informationen zugegriffen werden. Auch durch ausgedruckte Dokumente wie Verträge, Anträge, Rechnungen et cetera, können Fremde an Daten gelangen. So an Informationen zu kommen wird immer beliebter bei Kriminellen, sodass die Konzentration bezüglich des Datenschutzes oft viel zu sehr auf der digitalen Welt liegt und die anderen Wege dabei vergessen werden.

Um auf die eigene Datensicherheit und die von Partnern, Kunden, Klienten und Patienten zu achten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist das Vernichten von ausgedruckten oder auf Datenträgern gespeicherten Daten, mit einem Aktenvernichter. Die Dokumente werden durch ein Schneidewerk gezogen und dabei zerstört. Diese Art der Datenvernichtung gilt als zuverlässig und sicher.

Hier finden Sie:

  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Aktenvernichter
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Aktenvernichter Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Aktenvernichter von beliebten Marken wie Rexel, Fellowes, Hsm, Real, United Office, Ideal, Staples, Hama Lidl, Aldi/Medion usw. auf dem Markt
  • Tipps, um einen Aktenvernichter günstig online zu kaufen

Die aktuellen top 5 Bestseller für Aktenvernichterim Vergleich:

Bestseller Nr. 1
AmazonBasics - Hochsicherheits-Kreuzschnitt-Aktenvernichter für 8 Blätter, für Papier und Kreditkarten
  • Kreuzschnitt-Aktenvernichter für 8 Blätter Papier; zerschneidet auch Kreditkarten (eine nach der anderen)
  • Zerkleinert Papier in 0,48 x 4,68 cm große Streifen, die einem Sicherheitsgrad von P3 entsprechen
  • 3-minütiger kontinuierlicher Betrieb möglich; die Abkühlzeit beträgt dann 30 Minuten; mit LED-Signalleuchte, die vor Überhitzung warnt
  • Angewinkelte Standfüße garantieren einen sicheren Halt; mit Autostart-Funktion und manueller Rücklauftaste zum Beheben von Papierstaus
AngebotBestseller Nr. 2
Genie 255 CD Aktenvernichter, bis zu 7 Blatt, Streifenschnitt (Sicherheitsstufe P-1), mit CD-Shredder, inkl. Papierkorb, schwarz/silber
  • Zuverlässiger Strip Cut (Streifenschnitt) - Reißwolf in attraktivem schwarz-silbernen Design für bis zu 7 Blatt DIN A4 (80g/m²) bzw. 1 CD/DVD/Kreditkarte (zerstört in 4 Teile) pro Arbeitsgang
  • Separates Schneidwerk und getrennter Auffangbehälter für CDs/DVDs und Kreditkarten
  • Automatische Start-/Stopp-Funktion, Hauptschalter am Shredder: AUTO/AUS/RÜCKWÄRTS, inklusive Papierkorb (ca. 12 Liter)
  • Hauptschalter mit Automatik, Aus und Rückwärtslauf (aktiviert die extra CD/Kreditkarten-Vernichtung), Clear-Funktion zum Reinigen des Schneidwerks, niedriger Energieverbrauch, Direktstromanschluss - 220 Volt (kein Adapter)
AngebotBestseller Nr. 3
AmazonBasics Hochsicherheits-Aktenvernichter für Papier und Kreditkarten, Partikelschnitt, bis zu 6 Blatt
  • Aktenvernichter für Papier und Kreditkarten, Partikelschnitt, bis zu 6 Blatt
  • Sicherer Partikelschnitt mit einer Größe von 4 x 12 mm, Sicherheitsstufe 4
  • Autostart-Funktion, praktischer Hebegriff und Überlastungsschutz
  • 15,5-Liter-Eimer
AngebotBestseller Nr. 4
Genie 580 XCD Aktenvernichter, bis zu 10 Blatt, Partikelschnitt (Sicherheitsstufe P-4), mit CD - Shredder, inkl. Papierkorb, schwarz
  • Zuverlässiger Cross Cut (Kreuzschnitt / Partkelschnitt) - Reißwolf in attraktivem schwarzen Design für bis zu 10 Blatt DIN A4 (80g/m²) bzw. 1 CD/DVD/Kreditkarte (zerstört in 4 Teile) pro Arbeitsgang, mit eingebautem Überhitzungsschutz
  • Separates Schneidwerk und getrennter Auffangbehälter für CDs/DVDs und Kreditkarten
  • Automatische Start-/Stopp-Funktion, Hauptschalter am Shredder: AUTO/AUS/RÜCKWÄRTS, inklusive Papierkorb (ca. 21 Liter/ca. 220 Blatt) mit integriertem Sichtfenster um den Füllstand zu sehen
  • Hauptschalter mit Automatik, Aus und Rückwärtslauf, Gerät startet die Sicherheitssperre (schaltet ab) sobald der Schredder Kopf angehoben wird oder nicht richtig eingelegt ist, niedriger Energieverbrauch, Direktstromanschluss - 220 Volt (kein Adapter)
Bestseller Nr. 5
AmazonBasics Aktenvernichter, 8 Blatt, Streifenschnitt, CD-Schredder
  • Streifenschnitt Aktenvernichter mit einer Kapazität von 7-8 Blatt Papier; vernichtet Kreditkarten und CD's/DVD's (einzeln)
  • Schneidet Papier in 0,65cm Streifen bei 3 Meter pro Minute
  • Auto-Start-Funktion sowie manuell rückwärts möglich um Papierstau zu beseitigen
  • 22,23-1,9 cm Papiereinzug; 12-Liter Abfallkorb; Überhitzschutz

Letzte Aktualisierung am 22.08.2019 um 07:01 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Inhalte

Aktenvernichter im Test:

Was ist ein Aktenvernichter?

Aktenvernichter sind schon lange nichts Neues mehr, es gibt sie seit Jahrzehnten auf dem Markt. Mit den Jahren ist der Aktenvernichter aber besonders in privaten Haushalten immer mehr in Vergessenheit geraten, da Datenklau durch Hacking und Viren immer häufiger wurde und so von ausgedruckten Daten ablenkte.

Aktenvernichter sind dazu da, sensible Daten auf Papier, aber auch auf CDs, DVDs und anderen Datenträgern zu vernichten. Dabei werden die Dokumente von einem kräftigen Schneidewerk längs geteilt – je nach Aktenvernichter zusätzlich auch noch für quer. Der Abstand zwischen den Schnittstellen ist dabei so gering, dass andere Personen mit den Papierschnipseln nichts mehr anfangen und keine Daten auf dem geschredderten Papier erkennen können. CDs und andere Datenträger werden durch das Schreddern generell unbrauchbar gemacht, sodass ein Datenklau von den digitalen Unterlagen unmöglich ist.

Aktenvernichter gibt es in so unterschiedlichen Formen, dass man sie kaum pauschalisieren kann. Generell bestehen sie aber aus dem Schredder-Aufsatz und dem Auffangbehälter, der im einzelnen ein Mülleimer ist. Dieser ist in der Regel passend, wobei es auch die Möglichkeit gibt, universelle Aktenvernichteraufsätze zu kaufen. Es gibt aber auch große, schwere und fest montierbare Aktenvernichter.

Wie funktioniert ein Aktenvernichter?

Aktenvernichter von heute werden in der Regel durch einen Elektromotor angetrieben, welcher je nach Ausführung unterschiedlich stark ist. Herkömmliche Aktenvernichter brauchen entsprechend auch eine Verbindung zum Strom um die Energie zum Schreddern zu bekommen. Der Verbrauch ist ebenso stark unterschiedlich und von der Motorenstärke abhängig.

Sieht man das alles aus mechanischer Sicht, kann man sagen, dass bei preiswerten Ausführungen der Antrieb mit Zahnrädern arbeitet. Dabei sind die Einzelteile meist aus Plastik gefertigt. Das ist zwar für den Hersteller günstiger in der Herstellung, als wenn er mit anderen Materialien arbeitet, für den Verbraucher äußert sich das aber negativ, da diese Einzelteile nicht so belastbar sind. Das macht sich dahingehend bemerkbar, dass solche Aktenvernichter oft nicht lange durchhalten und bereits bei nur wenigen Seiten zu kämpfen haben, diese zu schreddern.

Preisintensivere Aktenvernichter dagegen werden oft mit einer Kette betrieben. Diese macht sich besonders bei intensiverem Gebrauch positiv bemerkbar und schafft auch deutlich dickere Materialien und höhere Anzahlen an Dokumentenseiten auf einmal.

Aber um überhaupt die Seiten vernichten zu können, benötigen Aktenvernichter ein Schneidewerk. Wird der Aktenvernichter aktiviert, dreht sich das Schneidewerk, zieht dabei die Dokumente ein und zerschneidet sie bis zur Unkenntlichkeit.

Wie der Aktenvernichter überhaupt aktiviert wird, kommt auf die Ausführung an, denn es gibt Geräte, die per Knopfdruck ein und ausgeschaltet werden und es gibt Ausführungen, die das Einführen von Dokumenten erkennen und sich dann einschalten, wenn sie gebraucht werden. Danach schalten sie sich automatisch wieder auf Standby und warten auf ihren nächsten Einsatz.

Welche Arten von Aktenvernichtern gibt es?

Aktenvernichter gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, Varianten und Qualitätsstufen. Dabei gibt es viele Unterschiede zwischen den verschiedenen Eigenschaften. Es gibt Aktenvernichter, welche die Akten innerhalb von ein bis zwei Sekunden komplett schreddern, während andere Aktenvernichter einige Sekunden benötigen, bis die Seiten durchgezogen sind. Es gibt auch Aktenvernichter, in welche nur wenige Seiten eingelegt werden können, während in andere wiederum einige Seiten eingelegt werden können, oder gar DVD’s, CD’s und Plastikkarten. Generell können manche Ausführungen nur Papier schreddern, während andere auch Pappe und Plastik schreddern können, ohne die geringsten Probleme damit zu haben.

Wo man auch noch bei Aktenvernichtern unterscheiden kann: Es gibt komplette Aktenvernichter, es gibt aber auch Aktenvernichteraufsätze, welche auf andere Papierkörbe oder Behältnisse aufgesetzt werden können. Diese besitzen in der Regel verstellbare Halterungen, welche den Aufsatz universell anpassbar für andere Behältnisse machen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Aktenvernichters?

Vorteile:

– Akten werden sicher vernichtet

Ein großer Vorteil von Aktenvernichtern liegt darin, dass Akten zuverlässig unkenntlich gemacht werden. So können Daten oder Inhalte von sensiblen Dokumenten nicht ausspioniert werden. Besonders bei Verträgen, Kündigungen oder zahlungsbezogenen Dokumenten ist stets große Vorsicht geboten. Viel zu oft werden sensible Unterlagen unachtsam weggeschmissen und können dann von Unbefugten für unberechtigte Zugriffe und Spionage benutzt werden. Sind die Akten vernichtet, braucht man sich keine Sorgen mehr zu machen. Das gilt nicht nur für Papierdokumente. Auch Datenträger wie CDs, auf denen sich sensible Daten befinden können, oder alte EC-, Kredit- und Krankenkarten werden so unbrauchbar gemacht.

– Vernichter und Mülleimer in einem

Das Gute ist auch, dass ein Aktenvernichter keinen oder nur wenig zusätzlichen Platz wegnimmt. Der Eimer, auf dem sich der Schredderaufsatz befindet, kann oft auch direkt als Papierkorb verwendet werden, selbst dann, wenn der Aktenvernichter kein einzelner Aufsatz ist, sondern direkt zu dem Eimer dazugehört.

– Sicherheitsgefühl

Ein Aktenvernichter verleiht ein viel besseres, ja sogar ein viel intensiveres Gefühl der Sicherheit, da man weiß, dass die Dokumente nicht nur per Hand zerrissen und vielleicht wieder zusammensetzbar sind, sondern der Aktenvernichter zuverlässig die sensiblen Unterlagen zerstört hat. Allein dieses Gefühl kann schon viel wert sein und für viel Erleichterung sorgen.

Nachteile:

– Kosten

Ein Aktenvernichter kostet Geld, was zusätzliche Kosten sind. Diese können extrem unterschiedlich hoch ausfallen, sind aber definitiv vorhanden. Per Hand Dokumente zu zerreißen oder zerschneiden ist deutlich günstiger – kann aber auch nach hinten losgehen, wenn die Daten dann doch ausspioniert werden. Das wiederum kann den Aktenvernichter sogar in seinen Kosten rentabel machen.

– Entleeren

Zum Entleeren muss man in der Regel den Aufsatz abnehmen. Bei manchen Modellen ist das nicht möglich – in diesen Fällen muss der Aktenvernichterbehälter ausgezogen werden. Das kann dann etwas umständlicher sein, als einen herkömmlichen Papierkorb zu entleeren.

– Unwiderruflich

Man sollte sich vor dem Vernichten der Unterlagen wirklich sicher sein, dass man diese schreddern will, denn das Zerstören der Unterlagen durch den Aktenvernichter ist unwiderruflich.

– Müllvolumen

Der Behälter des Aktenvernichters muss in der Regel häufiger geleert werden als ein herkömmlicher Papierkorb, denn die geschredderten Streifen oder Flocken nehmen durch die viele Luft in den Zwischenräumen gefühlt mehr Platz weg, als wenn die Seiten geknüllt oder als flache Seite in den Eimer geschmissen werden.

Was sollte ich beim Kauf von einem Aktenvernichter beachten?

Die Bedürfnisse wie der passende Aktenvernichter sein soll, können sich extrem unterscheiden. Privater Gebrauch für das gelegentliche Vernichten von Dokumenten ist kaum zu vergleichen mit dem beruflichen Gebrauch eines Aktenvernichters in einer Bank oder einem anderen Unternehmen, wo täglich etliche Seiten und Chipkarten zerstört werden müssen. Daher ist es sehr wichtig sich vor dem Kauf ausreichend Gedanken zu machen, was der Aktenvernichter für Eigenschaften besitzen soll, damit er für die gedachten Zwecke passend ist.

– Welches Material soll der Aktenvernichter schreddern?

Soll der Aktenvernichter lediglich ganz normales Papier schreddern oder soll er auch Pappe, Plastikkarten, CDs, DVDs und andere Datenträger vernichten? Das ist ein wichtiges Kaufkriterium, denn Ausnahmen macht der Schredder nicht, auch nicht für eine CD oder eine Karte. Gerät doch ein solches Teil mal in einen Schredder, welcher nur für Papier gedacht ist, kann es zu einer Verstopfung oder gar zu einem Defekt kommen.

– Soll die Auto-Start und Auto-Stop-Funktion vorhanden sein?

Auto-Start und Auto-Stop heißt, dass der Aktenvernichter erkennt, wenn ein zu schredderndes Dokument eingelegt wird. Das Gerät schaltet sich dann aus dem Standby ein, schreddert das Dokument und schaltet dann automatisch wieder zurück in den Standby-Modus. Sind diese Funktionen nicht vorhanden, muss der Schredder manuell ein- und ausgeschaltet werden.

– Wie viele Seiten oder welche Dicke Material kann geschreddert werden?

Besonders dann, wenn viel geschreddert werden muss, ist es wichtig darauf zu achten, wie viele Seiten oder welche Dicke an Material maximal eingegeben werden darf. Das kann nicht nur Nerven sparen, sondern auch Zeit.

– Welches Auffangvolumen?

Auch hier spielt das Kriterium besonders dann eine Rolle, wenn viel geschreddert werden muss. Häufiges Entleeren kann schnell nerven, deswegen ist es sinnvoll auf das Auffangvolumen zu achten, um unnötig häufiges Entleeren zu vermeiden.

– Welche Schnittarten kann der Aktenvernichter?

Kann der Aktenvernichter nur den Streifenschnitt oder kann er sogar den Partikelschnitt? Dieser Punkt spielt vor allem bei sehr sensiblen Daten eine Rolle, da der Partikelschnitt sicherer ist als der Streifenschnitt.

– Welche Sicherheitsstufe und Schutzklasse?

Bei sehr vorsichtigen Personen, aber vor allem bei Betrieben mit sehr sensiblen Daten spielt die Sicherheitsstufe und Schutzklasse eine Rolle. Teilweise gibt es sogar gesetzliche Vorgaben und Richtlinie. Hier sollte darauf geachtet werden, welche Sicherheitsstufe und Schutzklasse nötig oder gewollt ist.

– Rezensionen?

Rezensionen unter die Lupe zu nehmen ist immer ratsam, denn auch teure Geräte können der größte Reinfall und so manches günstiges Gerät, kann ein regelrechter Goldgriff sein. Außerdem kann man so durch Erfahrungen anderer die Stärken und Schwächen eines Aktenvernichters erkennen, ohne ihn überhaupt zu besitzen.

Was kostet ein Aktenvernichter?

Aktenvernichter könnten kaum unterschiedlicher sein und gleichen sich wie Tag und Nacht. Günstige Geräte für den Hausgebrauch bekommt man schon ab 10 Euro im nächsten Elektronikfachmarkt oder gar Discounter.

Es gibt aber auch Aktenvernichter, die mehr als 500 Euro kosten. Geräte zu diesem Preis sind dann aber in der Regel mit der besten Sicherheitsstufe ausgestattet, bieten ein großes Auffangvolumen und schreddern neben Papier auch andere Materialien.

Gibt es einen Aktenvernichter Test von Stiftung Warentest?

Ja, es gibt einen Aktenvernichter Test von Stiftung Warentest vom Jahr 2016.

Bei diesem Test wurde der Fellows Powershred 62MC als Testsieger gekürt und kostete zu dem Zeitpunkt etwa 150 Euro. Das Gerät konnte bis zu 7 Seiten Papier auf einmal schreddern und konnte auch Plastikkarten zerkleinern. Seine Stärke lag in der Sicherheit, da er aus wichtigen Dokumenten und Datenkarten Konfetti machte und zusätzlich einen großen Auffangbehälter besaß. Das Gerät ist auch heute noch erhältlich.

Welcher Aufsatz eignet sich für einen Aktenvernichter?

Je nachdem welche Art Dokumente man schreddern möchte und wie häufig man welche vernichten will, sollte man darauf achten, dass der Aufsatz die eigenen Kriterien erfüllt.

Wo liegt der Unterschied zwischen Streifenschnitt, Partikelschnitt und Kreuzschnitt?

In der Optik, der Größe, der möglichen Materialdicke und der Schnelligkeit unterschieden sich Aktenvernichter sehr. Ein weiterer Punkt, in welchem sie sich sehr unterscheiden, ist die Schnittart, zu welcher der jeweilige Aktenvernichter fähig ist.

Es gibt den:

  • Streifenschnitt
  • Partikelschnitt
  • Kreuzschnitt

Zur Standardausstattung gehört der Streifenschnitt. Dieser ist der gängigste Schnitttyp, den man aus privaten Haushalten kennt. Es ist aber auch die Schnittart, welche die geringste Sicherheitsstufe bietet.

Beim Streifenschnitt werden die Streifen in unterschiedlicher Breite geschnitten und landen wirr im Auffangbehälter, sodass ein erneutes Zusammensetzen der passenden Papierstreifen nur noch sehr müßig möglich ist.

Ist das Gerät anspruchsvoller und entspricht einem erhöhten Sicherheitsstandard, dann besitzt es meist den sogenannten Kreuzschnitt, welcher oft auch Partikelschnitt genannt wird.

Bei dieser Schnittart wird das Papier nicht nur längs, sondern auch quer geschnitten, sodass am Ende nur noch winzige Papierstücke im Auffangbehälter landen.

Was sollte ich beim Einsatz von einem Aktenvernichter beachten?

– Regelmäßige Wartung

Auch wenn es viele Personen besonders beim privaten Gebrauch auf die leichte Schulter nehmen, aber ein Aktenvernichter sollte regelmäßig gewartet werden. Das heißt, dass er regelmäßig gereinigt werden sollte, da sich immer wieder kleine Papierstücke und andere Fremdkörper festsetzen und das Gerät verstopfen und beschädigen können.

Außerdem sollten die Messer regelmäßig geölt werden. Wie oft variiert sehr stark von der Häufigkeit des Gebrauchs. Man sollte also am besten immer wieder ein Blick auf die Messer werfen, um festzustellen, ob erneutes Ölen nötig ist. Dass erneutes Ölen nötig ist, kann auch ein schneller als gewöhnlich stattfindendes Erhitzen des Aktenvernichters zeigen.

– Material einwerfen, welches für den Schredder geeignet ist

Es ist unbedingt einzuhalten nur die Materialien einzuwerfen, die der Aktenvernichter auch schreddern kann. Wird in einen Aktenvernichter, der nur Papier schredder kann, eine CD eingesteckt, kann es zu Beschädigungen der Messer und zu einer Verstopfung des Schneidwerkes kommen. Zudem kann es auch passieren, dass das Gerät sich so festfährt und sich dabei erhitzt, dass der Motor einen Defekt bekommt.

– Vor dem Schreddern das Dokument prüfen

Man kennt es aus vielen Filmen, aber vielleicht auch aus der eigenen Vergangenheit: Man sollte vor dem Schreddern unbedingt sichergehen, dass es das richtige Dokument ist, welches man im Begriff ist, in den Aktenvernichter zu stecken. Zudem sollte man sich auch noch einmal überlegen, ob das Dokument wirklich nicht mehr benötigt wird.

– Nicht zu viele Seiten gleichzeitig

Dass Hersteller eine maximale Seitenanzahl für das gleichzeitige Einwerfen angeben, hat seine Berechtigung. Werden mehr Seiten gleichzeitig eingesteckt, als der Hersteller empfiehlt, kann es zu Verstopfungen kommen. Wird nicht schnell genug reagiert, laufen besonders weniger wertige Aktenvernichter Gefahr, zu überhitzen und einen Defekt am Motor zu bekommen.

– Finger weg vom Einzug!

Auch wenn ein Aktenvernichter soweit sicher gebaut ist, sollte man vorsichtig sein und die Finger nicht in den Einzug stecken, da es sonst zu Verletzungen führen kann.

Welche Sicherheitsstufen gibt es bei Aktenvernichtern?

In verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Regelungen und Gesetze. In Deutschland wird die Sicherheit der Daten bei einem Aktenvernichter in 5 Stufen unterteilt. Diese entsprechen einer strickten DIN-Norm (DIN 66399). Das heißt n nicht, dass die angegebene Sicherheitsstufe bei einem Aktenvernichter marketingtechnisch genutzt und so besonders positiv bewertet wird. Nein, die Hersteller müssen sich an feste Vorgaben halten, sodass jede Sicherheitsstufe zwar keine festen Werte hat, aber dafür Maximalwerte besitzt. Gelegentlich findet man auch Aktenvernichter, welche mit einer sechsten Sicherheitsstufe angeboten werden. Diese Stufe entspricht aber keiner Norm, weswegen hier die Werte unterschiedlicher ausfallen können. Als Basis der sechsten Sicherheitsstufe werden häufig die Richtlinien der NSA aus den USA genommen.

Die Deutschen Sicherheitsstufen entsprechen diesen Werten:

Sicherheitsstufe 1

Sicherheitsstufe 1 gilt für allgemeine Dokumente, die nicht sensibel sind, als vollkommen ausreichend.

Bei Aktenvernichtern mit Streifenschnitt dürfen die Streifen eine maximale Breite von 12 Millimetern haben. Bei Geräten mit Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 1000 Quadratmillimeter sein.

Sicherheitsstufe 2

Sicherheitsstufe 2 gilt für interne Dokumente, die nicht sonderlich sensibel sind, als vollkommen ausreichend.

Bei Aktenvernichtern mit Streifenschnitt dürfen die Streifen eine maximale Breite von 6 Millimetern haben. Bei Geräten mit Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 400 Quadratmillimeter sein.

Sicherheitsstufe 3

Sicherheitsstufe 3 gilt für durchschnittlich vertrauliche Dokumente, als vollkommen ausreichend.

Bei Aktenvernichtern mit Streifenschnitt dürfen die Streifen eine maximale Breite von 2 Millimetern besitzen. Bei Geräten mit Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 240 Quadratmillimeter sein. Kunststoffe wie Kreditkarten und Mikrofilme dürfen nur mehr eine Partikelfläche von maximal 1 Quadratmillimeter haben.

Sicherheitsstufe 4

Sicherheitsstufe 4 gilt für Dokumente, die geheimgehalten werden müssen, als ausreichend.

Streifenschnitt wird bei dieser Sicherheitsstufe ausgeschlossen. Die Partikelfläche des Partikelschnittes darf nicht mehr größer als 30 Quadratmillimeter sein. Kunststoffe wie Kreditkarten und Mikrofilme dürfen nur mehr eine Partikelfläche von maximal 0,5 Quadratmillimeter haben.

Sicherheitsstufe 5

Sicherheitsstufe 5 gilt für Dokumente, die absolut strickt geheimgehalten werden müssen und den größtmöglichen Sicherheitsanforderungen bedürfen.

Streifenschnitt wird bei dieser Sicherheitsstufe ausgeschlossen. Die Partikelfläche des Partikelschnittes darf nicht mehr größer als 12 Quadratmillimeter sein. Kunststoffe wie Kreditkarten und Mikrofilme dürfen nur mehr eine Partikelfläche von maximal 0,2 Quadratmillimeter haben.

Sicherheitsstufe 6

Aktenvernichter mit der Sicherheitsstufe 6 entsprechen keiner festen Norm, sollen sich aber in der Regel nach den geheimdienstlichen Anforderungen der NSA richten. Entsprechend ist diese Sicherheitsstufe für extrem sensible Dokumente gedacht. Die Sicherheitswerte müssen besser ausfallen als die Werte der Sicherheitsstufe 5.

Wo kann man einen Aktenvernichter mieten?

Wer einen Aktenvernichter nur einmalig oder für einen kurzen Zeitraum benötigt, kommt besser, wenn er sich einen Aktenvernichter ausleiht. Dies kann man bei manchen Elektronik-Fachmärkten tun oder direkt beim Bürofachhändler. Welche Kosten hierbei entstehen, variiert sehr stark und ist vom Händler, dem ausgeliehenem Gerät und der Ausleihdauer stark abhängig.

Was kann ich tun, wenn der Aktenvernichter verstopft ist?

Selbst dann, wenn das Gerät regelmäßig gewartet wird und nur eine angemessene Menge an Aktengut eingegeben wird, kann es zu Verstopfungen kommen. Das passiert manchmal, wenn die Dokumente geknickt sind, schief eingegeben werden, sich noch ein Stück Schnittgut zwischen den Messern befindet, Seiten zusammenkleben oder einfach Büroklammern oder andere Dinge am Dokument haften.

Für derartige Verstopfungen haben Aktenvernichter in der Regel eine Rücklauffunktion. Hilft dies nicht oder hat das Gerät diese Funktion nicht, sollte man den Stecker ziehen und vorsichtig versuchen das Papier gerade aus dem Einzug zu ziehen. Es sollte aber nicht mit Gegenständen oder den Händen in den Einzug gegriffen werden, da so Verletzungen verursacht werden können und der Aktenvernichter mit Gegenständen beschädigt werden kann.

Wie und wie oft sollte man einen Aktenvernichter ölen?

Damit der Aktenvernichter gepflegt wird und das Schneidewerk intakt und leicht läufig bleibt, sollte der Schredder regelmäßig geölt werden. Am besten tut man dies mit etwas Mechanik-Öl, welches man zwischen die einzelnen Schneiden tropfen lässt oder mit einem Pinsel auftupft.

Wie oft man das tun sollte, ist von der Häufigkeit und Dauer der Nutzung abhängig und ob nur Papier oder auch andere Materialien geschreddert wird. Überhitzt sich das Gerät schnell, selbst dann, wenn die Betriebsdauer nur gering ist, sollte frisch geölt werden.

Öl für Aktenvernichter – aktuelle Bestseller im Vergleich:

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  • LEISTUNG: längere Haltbarkeit des Aktenvernichters, weniger Verschleiß und Papierstau, Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Sicherung der Betriebsbereitschaft.
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Letzte Aktualisierung am 22.08.2019 um 07:43 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Weitere Tests und Vergleiche:

Aktenvernichter Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Aktenvernichter sind extrem unterschiedlich, aber gerade deswegen kann jeder auch den passenden für sich und seine Zwecke finden. In der heutigen Zeit sollte sich nicht nur auf den Datenschutz im Internet konzentriert werden. Auch der Datenschutz Vorort, auf echten Materialien oder versteckt auf Datenträgern, ist nicht zu vergessen und sehr wichtig. Wer gut auf seine Dokumente achtet und diese auf sicheren Weg vernichtet, wird es sicher nicht bereuen und kann beruhigt seine Unterlagen sicher zerstört wissen.